Arbeitsweise des MS Netz Hamburg
Philosophie
Jeder Bürger kann im MS Netz Hamburg und seinen Gremien mitarbeiten, vorzugsweise solche, die mit MS in irgendeiner Art Umgang haben. Das Netzwerk stellt sich unter die
Schirmherrschaft der DMSG-Hamburg. Es möchte allerdings, gerade auch wegen der Berührungsängste vieler Betroffener zur DMSG, ein Stück unabhängig und komplementär verstanden sein. In der Erarbeitung von Versorgungskonzepten im Netzwerk diskutieren Gesundheitsdienstleister und Betroffene miteinander
gleichberechtigt. Die Vorstellung neuer Ideen, von Kritik und Anmerkungen sowie die Diskussion darüber geschehen vor allem im vierteljährlichen
Plenum und in den
Arbeitsgruppen.
Ein Koordinationskreis, der multiprofessionell besetzt ist und in dem immer mindestens ein Betroffener vertreten sein sollte, organisiert die inhaltliche Arbeit und Vorentscheidungen. Der Koordinationskreis wählt einen Sprecher. Dies ist zur Zeit Prof. Dr. Christoph Heesen (Oktober 2009).
Verlautbarungen auf der Website und Konzepte werden in den Plenumsveranstaltungen vorgestellt und mit einfacher Mehrheit genehmigt.
Auf die Teamliste der internen Website bekommen alle Interessierten eine Zugangsberechtigung, so sie ihre Grunddaten (Name und E-Mail) auch für andere zur Verfügung stellen. Hier wird ferner dokumentiert, wer bei den Netzwerkveranstaltungen wie Plenen und AG-Treffen anwesend war. Eine Teilnahme an mindestens zwei Netzwerkveranstaltungen im Jahr berechtigt zur kostenlosen Aufnahme in die Versorgerliste und die Versorgungspfade.
Regelmäßig werden erarbeitete Konzepte einem größeren Kreis von Betroffenen im Rahmen von Diskussionveranstaltungen, z.B. dem MS-Forum vorgestellt. Die Netzwerkmitarbeiter sind sich bewußt, dass zuviel Vernetzung auch Fesselung und Medikalisierung (=Krankmachung) bedeuten kann.
Gremien
Programmierung und Umsetzung: www.edv-service-tb.de